Blackout & Photovoltaik: Was funktioniert wirklich?
- Christian Seiner
- vor 6 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Ein Blackout ist kein theoretisches Szenario mehr. Stromausfälle – regional oder großflächig – passieren häufiger, dauern länger und treffen Haushalte oft unvorbereitet.Viele Hausbesitzer setzen deshalb auf Photovoltaik. Doch hier kommt die unbequeme Wahrheit:
Die meisten PV-Anlagen sind bei einem Blackout nutzlos.
Warum das so ist – und was wirklich funktioniert, erfährst du hier.

Funktioniert eine Photovoltaik bei Blackout?
Klare Antwort: Nein – zumindest nicht automatisch.
Sobald das öffentliche Stromnetz ausfällt, schalten sich herkömmliche Photovoltaik-Anlagen sofort ab.Das ist gesetzlich vorgeschrieben und dient dem Schutz von Netztechnikern.
Das bedeutet konkret:
kein Licht
keine Steckdosen
keine Heizung
kein Internet
Auch dann nicht, wenn die Sonne scheint.
Das überrascht viele – und sorgt im Ernstfall für böse Überraschungen.
Warum glauben so viele, dass PV bei Blackout funktioniert?
Weil es logisch klingt:
„Ich habe Solarstrom am Dach – warum sollte der nicht funktionieren?“
Das Problem:
PV-Anlagen sind netzgeführt
ohne stabiles Stromnetz → keine Spannung
ohne Spannung → keine Stromabgabe
Ohne spezielle Technik ist jede PV-Anlage bei Blackout tot.
Welche Photovoltaik funktioniert bei Blackout wirklich?
Nur eine Photovoltaik mit Speicher und Ersatzstromfunktion kann dein Haus bei einem Blackout versorgen.
Diese 3 Komponenten sind zwingend notwendig:
Notstrom- bzw. ersatzstromfähiger Wechselrichter
Batteriespeicher
Automatische Netztrennung (Inselbetrieb)
Erst dann kann:
dein Haus vom Netz getrennt werden
die PV weiter Strom erzeugen
der Speicher weiter geladen werden
dein Haus versorgt bleiben
Notstrom oder Ersatzstrom – entscheidender Unterschied
Hier passieren die meisten Fehlkäufe.
Notstrom (minimal)
meist 1 Steckdose ( Bis zu 3 KW )
manuelle oder automatische Umschaltung
keine Hausversorgung
keine echte Sicherheit
Ersatzstrom (empfohlen)
automatische oder manuelle Umschaltung
Versorgung großer Teile oder des gesamten Hauses
PV produziert bei Stromausfall weiter
Speicher wird aktiv genutzt
Für Blackout-Sicherheit brauchst du Ersatzstrom, nicht nur Notstrom.
Welche Geräte laufen bei Blackout mit PV & Speicher?
Mit einer richtig geplanten Anlage lassen sich versorgen:
Licht
Kühlschrank & Gefriertruhe
Internet & Router
Heizung (je nach System)
wichtige Steckdosen
Garagentor
Wie lange hält die Versorgung bei einem Blackout?
Das hängt ab von:
Speichergröße (Speicher ist Pflicht)
Stromverbrauch im Notbetrieb
Sonneneinstrahlung
Realistisch sind:
24–72 Stunden ohne Sonne
mehrere Tage bis Wochen bei Sonne & sparsamer Nutzung
Das ist echte Krisenvorsorge, keine Theorie.
Häufige Irrtümer zum Blackout & PV
„Mein Speicher reicht allein“ → falsch
„Jede PV kann Notstrom“ → falsch
„Notstromsteckdose reicht“ → meist falsch
„Das brauche ich nicht“ → bis zum ersten Ausfall
Blackout-Vorsorge muss geplant werden – nicht geraten.
Für wen lohnt sich Blackout-Absicherung besonders?
Einfamilienhäuser
Familien mit Kindern
Homeoffice
Haushalte mit Wärmepumpe
Menschen mit medizinischen Geräten
alle, die unabhängig sein wollen
Fazit: Photovoltaik schützt nur dann vor Blackout, wenn sie richtig geplant ist
Eine normale Photovoltaik schützt nicht vor Blackout.Eine PV mit Speicher & Ersatzstromfunktion schon.
Der Unterschied liegt nicht im Modul, sondern im Systemkonzept.
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